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Das Klima und Wetter in Frankreich

Von der Atlantikküste bis weit ins Landesinnere hinein hat Frankreich überwiegend Tiefland. So können, die in der Westwindzone von Westen nach Osten wandernden Tiefdruckgebiete, ungehindert eindringen. Sie bringen feuchte Meeresluft und kräftige Winde. Auf der anderen Seite stößt trockene Luft aus Mittel- und Osteuropa vor. Davon setzt sich deutlich das bis zum französischen Zentralmassiv verbreitete Mittelmeerklima ab. Auf der Halbinsel Bretagne ergehen milde Winter mit Januarmitteltemperaturen von 6°C und mäßig warme Sommer mir Durchschnittstemperaturen von 16°C mit nur geringen Temperaturschwankungen von l0 °C im Verlauf eines Jahres. Andererseits sind die Regenmengen groß. 1 126 mm fallen in Brest mit einem Maximum in den Herbst- und Wintermonaten. Dabei handelt es sich häufig um einen lang anhaltenden Sprühregen mit winzig feinen Tröpfchen.


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Die französische Flora:
Kälteempfindliche Pflanzen, wie Fuchsien, Rhododendron und der Feigenbaum, gedeihen hier. Gärtner und Bauern nutzen die milden Winter zum Frühgemüseanbau. Anders gestalten sich Klima und Pflanzenwuchs in den Becken von Frankreich oder in der Oberrheinsenke (Elsass). Die Wintertemperaturen liegen deutlich niedriger, die Sommertemperaturen höher. Im Jahresverlauf ergeben sich damit größere Temperaturunterschiede. Außerdem regnet es weniger, z. B. im Pariser Becken um 600 mm. Das Regen Maximum liegt in den Sommermonaten, wobei kurz andauernde Schauerniederschläge mit größeren Tropfen häufig vorkommen. Dem Klima angepasst gedeihen hier Laubhölzer, wie Eichen, Buchen, Platanen, Ahorn und Eschen. Das Bergland- und Gebirgsklima zeichnet sich zunächst durch hohe Niederschläge im Winter mit Schnee aus. Mit zunehmender Höhe sinken die Durchschnittstemperaturen. Daraus erklären sich die unterschiedlichen Klima- und Höhenstufen der Vegetation.

Auf die verbreiteten Eichen- und Buchenwälder in der Talregion folgen weiter oben Tannen, Fichten. Lärchen und Kiefern. Die Waldgrenze liegt in den Westalpen bei 1800m, in den Zentralalpen steigt sie bis zu 2500 m. In den Pyrenäen verläuft sie in 2300 m Höhe.
Oberhalb der Waldgrenze liegen die Gras- und Geröllflächen. In den Alpen gibt es Regionen ewigen Schnees. Wärme sowie Trockenheit im Sommer und kurze schauerartige Regenfälle im Winter sind auffallende Merkmale des Mittelmeerklimas. Die Sommertemperaturen erreichen in Marseille einen Mittelwert von 230C; Regenfälle kommen selten vor. Im Sommer liegt über dem Mittelmeergebiet das Azoren-Hochdruckgebiet, so dass die regen bringenden Westwinde vom Atlantik nicht nach Süden vorstoßen können.

Charakteristische Pflanzen sind der Ölbaum, Aleppokiefer. Steineiche, Korkeiche, Zypresse und Lavendel. Hartlaubgehölze bilden die Buschvegetation, die so genannte Macchie. Darüber hinaus gedeihen Felsheiden, "Garrigue" genannt. Der Mistral, ein ausgesprochen kalter, trockener und zeitweise stürmischer Nord- bis Nordwestwind, ist eine klimatische Besonderheit. Bildet sich im Winter oder Frühjahr im Golf von Biscaya ein Hochdruckgebiet. dann strömen heftige- Winde durch das Rhonetal und die Pforte zwischen den Pyrenäen und Cevennen ins Mittelmeergebiet, die das Wachstum der Baumkronen verändern können und das Land stark austrocknen. Eine Gegenmaßnahme sind Windschutzpflanzungen.

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Die französische Fauna:
Die Tierwelt Frankreichs entspricht im Wesentlichen der Mitteleuropas. In den offenen Landschaften sind Fasanen und Kaninchen beliebte Jagdtiere. in den Wäldern das stark reduzierte Rotwild.
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